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Für alle diejenigen, die
einmal nach Brasilien kommen sei schon mal so viel gesagt:
Im Flugzeug als Tourist nur den Zettel für den Zoll ausfüllen, ist man als
Gastarbeiter auf der
Einreise nach Brasilien, dann auch das Formular für die Policia Federal.
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Als Tourist darf man sich
ohne Visum 3 Monate lang aufhalten.
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Bleibt man länger und
braucht daher ein Visum, so muss man sich in Deutschland beim
Brasilianischen Generalkonsulat darum bemühen. Um ein Visum zu erhalten,
benötigt man ein polizeiliches Führungszeugnis, 2 Passfotos, eine
"Einladung" aus Brasilien und die Unterlagen vom Konsulat. Für Personen
aus Bayern und BaWü ist das
Konsulat in München zuständig. Für Dt.
Staatsbürger ist das Visum kostenlos, ansonsten sind etwa 50 € zu
berappen.
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Als Gastarbeiter muss man
sich um folgende Dinge bemühen. Bei der Policia Federal melden und sich
dort registrieren lassen. Benötigt werden hier 2 Passfotos! Nach der
Registrierung erhält man eines Tages einen Ausweis mit der sehr wichtigen
RNE-Nummer. Bei dem Finanzamt registrieren, um so eine
CPF-Nummer zu bekommen. Mit CPF und RNE kann man sich dann bereits
wie ein richtiger Brasilianer fühlen, da man nun bereits sehr viele Rechte
hat.
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Um jedoch beispielsweise
ein Bankkonto eröffnen zu können, braucht man noch eine schriftliche
Bestätigung über den Wohnort. Bankkonto eröffnen = RNE + CPF + Kopie
des Reisepasses + Bestätigung über Wohnort
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Um sich ein eigenes
Apartment oder ein eigenes Haus mieten zu können, sollte man einen
Brasilianer kennen, der entweder den Mietvertrag selbst für einen
übernimmt, oder der sich ansonsten bereit erklärt, als Bürge herzuhalten.
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Eine Kreditkarte ist
absolut empfehlenswert. Akzeptiert werden MasterCard ebenso wie
VISA.
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Geld kann mit EC-Karten
(Maestro) bei manchen Banken abgehoben werden. Problemlos geht dies
beispielsweise bei der HSBC-Bank.
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Die Stromversorgung ist
von Stadt zu Stadt unterschiedlich. So hat es in Curitiba beispielsweise
110V~ 60Hz und hingegen in Bombinhas 230V~ 50Hz. Deswegen sollte man schon
vor der Abreise darauf achten, ob die mitgeführten Elektrogeräte dieses
Wechselbad auf mitmachen. (Gerade Akku-Ladegeräte)
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Handy: zwar ist das GSM
Netz in einigen Städten im Ausbau, aber dennoch macht es in meinen Augen
bisher noch keinen Sinn, sein eigenes GSM Handy mitzunehmen. Wer ein Handy
benötigt, kann ohne viel Aufwand in einem Handyladen gebrauchte Handys
erwerben. Die Preise hierfür liegen bei ca. 150-250 R$, was beim
derzeitigen Wechselkurs wesentlich mehr Sinn macht, als ein Leihhandy
bereits aus Deutschland mitzubringen. Es gibt für diese Handys keinen
Vertrag. Ist alles pre-paid. Aufladen - abtelefonieren.
Mittlerweile ist in Sao
Paulo ein GSM-Netz verfügbar. Der Provider TIM stellt dort ein 1800 Netz
zur Verfügung. Somit können dort deutsche Dualbandhandys genutzt werden.
Mit D1 funktioniert auch bereits das Roaming, mit O2 leider noch nicht. In
Curitiba soll bis in einem halben Jahr (also bis Ende 2003) auch GSM nutzbar sein. Ein Testnetz
ist bereits am Laufen.