Allgemein
  Curitiba   |   Tourismus

  • Geld nicht am Flughafen wechseln, da gibt es nur schlechte Wechselkurse. Dafür kann aber in Reisebüros problemlos Geld gewechselt werden.

  • Ich würde es empfehlen, eine EC Karte und eine Kreditkarte dabei zu haben. Mit EC Karten kann auf manchen Banken Geld abgehoben werden und das zu recht günstigen Konditionen. Die Kreditkarte wird dann zum Zahlen oder zur Automiete benötigt.

  • Im Staate Parana (PR), in welchem auch Curitiba liegt, besteht seit langer Zeit keine Malaria-Gefährdung. Also darf man Nachts bedenkenlos die Fenster offen stehen lassen. Es ist sogar  so, dass sie geöffnet sein sollten, da es hier eine Fliegenart gibt, welche nach einem Stich eine Larve legen. Meistens stechen diese graufarbenen Fliegen nur Kühe und auch Hunde. Es kann aber auch vorkommen, dass sie einen Menschen stechen. Diese Fliegen jedoch halten sich nur dort auf, wo es windstill ist. Deswegen eben Nachts die Fenster offenlassen.

  • Was sonst noch für den Menschen in Parana gefährlich werden kann, ist eine braune, nicht behaarte Spinne. Sie ist jedoch recht scheu und versteckt sich. Deswegen sollte man, wenn man sich beispielsweise in einer Pousadas einmietet, die Kleidungsstücke nicht Nachts auf dem Boden liegen lassen.

  • Da es auch in Deutschland noch Menschen gibt, die dem Fleisch nicht entsagt haben, haben wir auch einen kulinarischen Tipp. In Brasilien gibt es so genannte Churrascorias. (churrasco = gegrilltes Fleisch) Hier wird solange Grillfleisch direkt am Tisch serviert, bis man abwinkt. Das beste Fleisch nennt sich Picanha und wird beim Rind direkt neben der Wirbelsäule herausgeschlachtet. Zum vielen Fleisch gibt es fürs gute Gewissen immer noch ein Salat-Buffe.

  • Wer ansonsten essen will, bis er platzt, ist in einem Rodicio Restaurant richtig aufgehoben. Hier wird auch so lange serviert, bis man abwinkt.

  • Tipp zum Verkehr. Fahrzeuge haben immer Vorfahrt. Als Fußgänger ist man hier wirklich das schwächste Glied. Wenn man also die Strasse überqueren möchte, sollte man sehr achtsam sein. Gerade Busse bremsen äußerst ungern. Und nachts werden rote Ampeln aus Prinzip nicht beachtet.

  • Abends kann man sich in Bars/Clubs oder auch in Tanzschuppen wohl fühlen. Überall findet man nette Gesellschaft und gute Musik. Die Musik zu der die Brasilianer am liebsten tanzen nennt sich Forro (gesprochen Fochho). Für den Tanz muss man als Europäer allerdings erst einmal in die Gymnastik, um die Hüften auch richtig bewegen zu können. Ansonsten kommt ein Kommentar wie: "You are dancing like a robot."

  • Traveller-Schecks: NIEMALS. Um die einzuwechseln benötigt man die richtige Bank und ca. 2 Stunden Zeit. Dazu dann natürlich auch noch viel Geduld und die richtige Gemütsstimmung, um die Bankangestellten im richtigen Ton darauf hinzuweisen, dass sie diese Dinger auch wirklich annehmen können/sollen/müssen. Besser ist es dann doch, auf Maestro oder Kreditkarte zurück zu greifen.

  • Der € wird hier genau so gerne genommen wie US$.

  • Am 30.09 ist Sekretärinnen-Tag. So was wie bei uns der Muttertag. Manche Brasilianer behaupten, dass der Chef seine Sekretärin an diesem Tag ins Motel einlädt. Und Motels in Brasilien sind sozusagen Stundenhotels.

  • Wenn in Brasilien Wahlen sind, ist striktes Alkoholverbot. Also wenn Sonntags die Wahlen sind, wird von Samstag auf Sonntag Nacht, ab 00.00 Uhr kein Alkohol mehr ausgeschenkt.

  • Brasilianische Kondome taugen nichts. Wer also mit dem Gedanken spielt, Brasilien zu bereisen, der sollte seine "Camisinhas" (wörtl. übersetzt: Hemdchen) natürlich bereits vor der Abreise ins Gepäck tun.